[OSM-Berlin] Ankündigung Organised Editing Fasanenstraße "100 Meter Zukunft"
Burghard Britzke
bubi at charmides.in-berlin.de
Mi Mai 20 07:05:58 CEST 2026
also ich finde das Projekt gut – bin aber nicht sehr aktiv als Mapper. Was halten denn die anderen davon?
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Gruß
burghard.britzke
https://britzke.berlin/
> Am 19.05.2026 um 20:51 schrieb Alex via Berlin <berlin at lists.openstreetmap.de>:
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> Liebe Liste und lieber Frederik,
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> vorweg: Sorry, ich habe die ursprüngliche Nachricht von einer Mailadresse versendet, die nicht auf der Liste steht, daher wurde sie zumindest bei mir als Spam kategorisiert...
>
> Ja, in diesem Fall haben wir es uns vielleicht ein bisschen zu leicht gemacht: nicht nur, weil es ein kleines Projekt ist und ein signifikanter Teil des FixMyCity-Teams inzwischen aus aktiven OSM-Mappern (davon 3 aus der Berliner Community) besteht, sondern auch, weil wir im Projekt das machen werden, was wir hier ohnehin schon in unserer Freizeit tun ("urbanes Präzisionsmapping" mit Fahrbahnflächen, Park- und Straßenraumdaten etc.). Daher nehmen wir eine geringe "Kontroversität" an.
>
> Du hast aber Recht, natürlich darf und soll die "Ankündigung" auch Raum zur Diskussion öffnen. Beteiligung, die nur informiert, ist schließlich keine Beteiligung. Sollten wir beim nächsten Mal auch besser formulieren. Im Gegensatz zu unseren beiden größeren Organised-Editing-Projekten aus dem Vorjahr (Parkraumdatenerfassung (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Berlin/eUVM-Parkraumdaten%C3%BCbernahme) und Erfassung von Fahrradinfrastruktur-Details (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Organised_Editing/Activities/Berlin_Radinfrastruktur_(Vorrangnetz))) haben wir aber nicht vor, das Thema z. B. zum Stammisch zu tragen oder in weiteren Kreisen (außer dem aktiven Berliner Matrix-Channel) zu diskutieren und zu entwickeln. Dafür ist es mMn "zu klein".
>
> In anderen Kommunen waren wir in der Vergangenheit vorsichtiger und haben vorher die einzelnen vor Ort aktiven Mapper identifiziert und kontaktiert. Denen wollen wir ja nicht nur nicht auf die Füße treten sondern sie im besten Fall einbinden oder gewinnen, einen Nutzen in den erfassten Daten zu sehen und was mit ihnen anzufangen. Bei höherer Komplexität in "fremden" Städten wird dann irgendwann auch das Thema Datenpflege relevant.
>
> Ich kann es mir in diesem Kontext aber auch nicht verkneifen, die Gefahr einer gewissen Platzhirsch-Mentalität zu benennen, wenn sich jemand über "zu detailliertes Mapping" in "seiner/ihrer Stadt" beschwert. Aber das ist sicherlich eine andere Diskussion und kein Organised-Editing-spezifisches und erst recht kein Berliner Problem.
>
> Beste Grüße
> Alex
>
> Am 19.05.26 um 16:38 schrieb Frederik Ramm via Berlin:
>> Hallo Alex,
>>
>> ich bin nicht in der Berliner Community und kenne die diversen Kommunikations-Kanäle nicht. Bestimmt hat die Community kein Problem mit dieser Aktion, und es ist ja auch nur eine ganz kleine mit zwei Mappern - andere hätten sich vielleicht nicht mal die Mühe gemacht, überhaupt eine Ankündigung zu schreiben.
>>
>> Aber ganz grundsätzlich - und gerade weil anzunehmen ist, dass FixMyCity künftig öfters sowas macht und auch anderswo, und weil ausserdem in OSM sehr stark die Argumentation "in $STADT wird das doch auch gemacht also..." vorherrscht, folgende Anmerkungen von mir in bezug auf die "organised editing guidelines":
>>
>> * Es reicht nicht, eine solche Aktion "anzukündigen", man muss der Community den Plan vorstellen und auch offen für ein eventuelles "Nein" aus der Community sein. Also ganz klare Kommunikation "wir wollen dies und das machen, gibt es da Einwände". So, wie ihr das hier kommuniziert, wird es dargestellt, als ob das alles schon beschlossene Sache wäre und die Community zwar "Fragen oder Anregungen" haben darf, aber keine grundsätzliche Kritik am Vorhaben.
>>
>> * Wenn man sich also um Fördermittel bemüht, muss man sich entweder das OK der Community im Vorhinein (also bevor man den Förderantrag abgibt) holen, oder man muss dem Förderer klar kommunizieren, dass das Projekt abhängig von einem OK der Community ist.
>>
>> * Heute ist der 19. Mai. Ein Projekt, das der Community am 19. Mai vorgestellt wird, sollte nicht bereits im Mai starten; in der Regel sind zwei Wochen Feedback-Zeit angebracht (es könnte ja auch mal jemand im Urlaub sein oder ein paar Tage nicht in seine Mail schauen).
>>
>> Ich zweifele nicht daran, dass die Berliner Community das Projekt gut findet, aber in anderen Städten, auch in anderen deutschen Städten, könnte es durchaus passieren, dass der geplante Detailgrad auf Widerstand stößt und das müsstet ihr dann akzeptieren und insbesondere eben ernsthaft mit der Community sprechen und nicht so mal eben "übrigens, wir starten hier ein Projekt".
>>
>> Bye
>> Frederik
>>
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